Kultur wird hochgefahren: Lösungen für Blasmusiken in Sicht

Nach dem Corona Lock-Down wird nun der Kulturbetrieb langsam wieder hoch gefahren. Dabei ist auch eine Lösung für die Blasmusikkapellen in Sicht.

In einer Pressekonferenz stellte die Bundesregierung heute den Fahrplan für den Kulturbetrieb vor: Dieser soll langsam, aber sicher hochgefahren werden. Anfänglich sind nur kleinere Veranstaltungen erlaubt, ab August könnten - sofern die Fallzahlen der Covid19-Erkrankung stabil bleiben - auch größere Events wieder genehmigt werden. Die Rede ist dabei von Veranstaltungen mit 500 oder sogar 1.000 Teilnehmern.

Während regionale Veranstaltungen wie das Musical in Bad Leonfelden oder der Theatersommer in Helfenberg auf 2021 verschoben wurden, werden große Events wie etwa die Salzburger Festspiele heuer über die Bühne gehen. Allerdings wird dort an einer abgespeckten Version gearbeitet.

Gesucht wird auch nach Lösungen für den Probenbetrieb. Von diesen sollen u.a. die Blasmusikkapellen erfasst werden. Diese sollen noch im Sommer wieder proben und in der Folge auch wieder ausrücken dürfen. Dies umso mehr, da inzwischen Untersuchungen belegen, dass die Gefahr einer Tröpfcheninfektion durch Blasmusikinstrumente nicht höher als etwa durch das Sprechen ist.

So wie viele Blasmusikkapellen hofft auch die Trachtenmusikkapelle Bad Leonfelden darauf, im Sommer wieder ausrücken zu dürfen. Foto: beha-pictures