Seniorenbund fordert Personaloffenisve im Pflegebereich

Eine nachhaltige Offensive bei der Ausbildung von Pflegepersonal forderte Seniorenbund-Landeschef Josef Pühringer bei einem Bezirkstag in Urfahr-Umgebung.

"Um für die stark steigende Zahl der Hochbetagten die hohe Qualität der Pflege abzusichern, ist es zentral, künftig mehr Menschen für einen Pflegeberuf zu gewinnen", sagte Pühringer bei einer Pressekonferenz. Die Zahl jener, die 85 Jahre und älter sind, werde sich allein in Oberösterreich von aktuell 36.900 bis 2040 auf 70.500 Personen nahezu verdoppeln (+33.600 Hochbetagte) untermauerte der ehemalige Landeshauptmann seine Forderung.

Zudem habe gerade die  Corona-Krise bei der Pflege zu Hause – Stichwort 24-Stunden-Pflege – sehr deutlich gezeigt, dass das Funktionieren von ausländischen Pflegekräften abhängig sei und in so einem Krisenfall beachtliche Hürden zur Sicherung der Pflege entstehen könnten. Auch deshalb ist die Ausbildung von genügend eigenen Pflegekräften enorm wichtig.   

Zufrieden zeigten sich Pühringer und Bezirksobmann Arnold Weixelbaumer mit der Entwicklung des Seniorenbundes in Urfahr-Umgebung: Dieser hatte mit Ende 2019 fast 6.800 Mitglieder. Dabei konnten im letzten Jahr fast 280 Neubeitritte verzeichnet werden.

Bezirkstag von Seniorenbund-Landeschef Josef Pühringer in Urfahr-Umgebung. v.l.: Seniorenbund Landesgeschäftsführer Mag. Franz Ebner, Dr. Josef Pühringer, Seniorenbund Bezirksobmann LAbg. a.D. Bgm. a.D. Arnold Weixelbaumer, Dr. Josef Schütz (2. Bezirksobmann-Stv.), LAbg. Bgm. DI Josef Rathgeb und Helmut Hofstadler (3. Bezirksobmann-Stv.). Foto: Seniorenbund