Coronavirus breitet sich auch im Mühlviertel immer rascher aus

Die Zahl der positiven Corona-Tests steigt rasend schnell an. Foto: stock.adobe.com
Sorgen bereitet den Gesundheitsexperten und der Politik die Entwicklung der Corona-Pandemie in Oberösterreich. Das Mühlviertel kristallisiert sich dabei als echter "Hotspot" heraus.

Mit Stand vom 5. November wurden in Oberösterreich 9.822 Fälle registriert. Dabei gab es allein von 4. auf den 5. November eine Steigerung von 1.540 neuen Covid-Erkrankten. Besonders stark stiegen die Fälle im Mühlviertel an: Im Bezirk Urfahr-Umgebung wurden mehr als 720 offiziell registriert - und im Bezirk Rohrbach waren es auch mehr als 500.

Durch die Fallhäufungen stoßen auch die Behörden immer öfter an ihre Grenzen: In den Krisenstäben der zuständigen Bezirkshauptmannschaften wird mit vollem Einsatz daran gearbeitet, das wichtige Contact Tracing ordnungsgemäß über die Bühne zu bringen. Stress gibt es auch im Gesundheitsbereich: Neben den Krankenhäusern, denen langsam, aber sicher die Intensiv-Kapazitäten auszugehen drohen, stehen dabei auch die praktischen Ärzte vor Ort im Fokus. Diese versuchen ebenfalls, den Überblick zu bewahren und leisten u.a. durch Schnelltests und die Behandlung leichterer Covidfälle einen enorm wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Systems.