Die Verwaltung der Pandemie: Corona bringt BH Urfahr-Umgebung ans Limit

Die Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung steht bei der Abwicklung der verwaltungstechnischen Abläufe der Corona-Pandemie im Mittelpunkt. Foto: BH Urfahr-Umgebung
An die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringt die zweite Corona-Welle die Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung: Die Verwaltung der Pandemie wird zu einer echten Herkulesaufgabe.

„Wir haben alle Kräfte im Einsatz und sind bemüht, die Aufgaben rund um Corona pünktlich und korrekt abzuarbeiten“, sagt der Urfahraner Bezirkshauptmann Dr. Paul Gruber auf Anfrage gegenüber dem GUUTE Mühlviertel Magazin. Was angesichts der hohen Fallzahlen – in UU wurden zuletzt mehr als 900 Covid19-Positive registriert – eine enorme Herausforderung sei. „Wir arbeiten mit vier Teams zu je 16 bis 18 Mitarbeitern. Diese sind von 7 bis 22 Uhr im Einsatz“ – so der Bezirkshauptmann.

Dabei erhält die Kernmannschaft der Bezirkshauptmannschaft UU Unterstützung von Kräften des Landes OÖ., vom Bundesheer und ehrenamtlichen Helfern. Trotzdem hätte es auch schon durchgearbeitete Nächte gegeben. „Nur so waren an Spitzentagen Aufgaben wie das Contact-Tracing oder die Erstellung von Bescheiden zu bewältigen“ schildert Gruber.

 

 

 

 

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