Unternehmerfamilie Hochreiter als Stifter für neue Bad Leonfeldner Friedhofskapelle

Einweihung der neuen Friedhofskapelle in Bad Leonfelden: v.l.: Bürgermeister Alfred Hartl, die Stifter Wolfgang und Petra Hochreiter und Pfarrer P. Michael Wolfmair.
Coronabedingt in kleinem Rahmen, dafür aber umso feierlicher, wurde die von der Unternehmerfamilie Hochreiter gestiftete neue Friedhofskapelle in Bad Leonfelden offiziell eingeweiht.

Das Bauwerk bildet den neuen sakralen Mittelpunkt des erweiterten Friedhofes der Kurstadt. Petra und Wolfgang Hochreiter, die für die Finanzierung der Kapelle sorgten, übergaben dieses in die Obhut der Pfarre Bad Leonfelden. Pfarrer P. Michael Wolfmair dankte den Stiftern für deren Großzügigkeit und brachte den Wunsch zum Ausdruck, dass die Kapelle als Ort der Einkehr und des Gedenkens an verstorbene Angehörige regen Zuspruch findet. Gleichzeitig lud er auch dazu ein, sie für Verabschiedungen bzw. Urnenbeisetzungen im Familienkreis zu nutzen.

Die Architektur der Kapelle lehnt sich an die Formensprache des Historismus an und passt so exakt zum Kreuzweg im Inneren, der 1893 von Franz Ölinger, einem Leonfeldner Theatermaler, geschaffen wurde. Der granitene Altartisch ist mit dem PAX-Christi-Symbol als Verheißung des ewigen Friedens sowie mit dem Wilheringer Wappen als Symbol der jahrhundertelangen pfarrlichen Betreuung durch die Wilheringer Zisterziensermönche versehen.

Das Hauptschiff weist 12 Sitzplätze auf und wird während des Tages für alle Besucher zugänglich sein.

                                                                                              

 

 

Die neue Kapelle bildet einen neuen sakralen Mittelpunkt des erweiterten Bad Leonfeldner Friedhofes. Fotos: Hans Filipp