Corona: Rascher mehr Erstimpfungen in Oberösterreich in Planung

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Rascher als bisher sollen mehr Menschen in Oberösterreich gegen das Corona-Virus geimpft werden.

In der kommenden Woche werden dabei die ersten 10.000 Dosen des Impfstoffes von AstraZeneca verimpft. Zur Anwendung kommt dieser im Gesundheitsbereich sowie bei den Rettungsdiensten. Anders als beim Impfstoff von Biontech/Pfizer wird hier das empfohlene Impfintervall 11 bis 12 Wochen betragen, da sich damit auch die Wirkung des Impfstoffes weiter erhöht. Hier hält sich das Land Oberösterreich an die Empfehlungen des nationalen Impfgremiums. Sobald die Impfdosen für die Zweitimpfungen gesichert sind, ist es auch möglich, eine größere Anzahl an Bürgerinnen und Bürgern schneller mit einer Erstimpfung zu versorgen. In der letzten Februarwoche sind aus heutiger Sicht weitere 18.000 Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca in Oberösterreich geplant.

„Bedingt durch eine kurzfristige Änderung der Anlieferungstage von Montag auf Donnerstag bei den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer müssen wir die Abstände zwischen 1. und 2. Teilimpfung in 19 von 136 Alten- und Pflegeheimen ebenfalls anpassen!“ plant Impfkoordinator Franz Schützeneder abermals um. Oberösterreich bemüht sich jedoch weiterhin den Abstand von drei Wochen einhalten zu können. „Großer Dank gebührt dabei den Alten- und Pflegeheimen für die gute Zusammenarbeit, die erneut in ihrer Flexibilität aufgrund der Lieferverschiebungen gefordert sind!“ betont Schützender.

Den Ausführungen des nationalen Impfgremiums sowie der Vorgehensweise des oberösterreichischen Impfkoordinators schließt sich Prim. Priv.-Doz. Dr. Bernd Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde am Kepler Universitätsklinikum Linz, vollinhaltlich an: „Das Abstand zwischen erster und zweiter Teilimpfung von 19 – 42 Tagen ist durch Studien beim Impfstoff von BioNTech/Pfizer abgesichert. Aus ärztlicher Sicht kann ich allen Betroffenen versichern, dass bei Einhaltung dieses Impfintervalls nicht mit einer Reduktion des anschließenden Impfschutzes zu rechnen ist.“