Maßnahmen greifen: Stabile Corona-Infektionszahlen in den Mühlviertler Bezirken

Durch eine konsequente Umsetzung der Schutzmaßnahmen wie etwa der Maskenpflicht beim Einkaufen können die Corona-Zahlen im Mühlviertel im Griff gehalten werden. Foto: stock.adobe.com
Erfolgreich schlägt sich das Mühlviertel im Kampf gegen das Corona-Virus: Schon über einen längeren Zeitraum hinweg gibt es den vier Bezirken stabile Infektionszahlen.

Dabei ist das Sorgenkind des Herbstes, der Bezirk Rohrbach, fast zu einem "Musterschüler" geworden: Bis auf knapp 30 aktive Covid19-Fälle sank die Zahl dort bereits ab, die Corona-Station im Klinikum Rohrbach stand zwischenzeitlich sogar völlig leer. Aktuell wird in Rohrbach mit rund 70 eine vergleichsweise geringe Anzahl an Infizierten registriert. In diesem Zahlenbereich bewegen sich auch die Bezirke Urfahr-Umgebung und Freitstadt, in Perg sind es mit knapp über 100 ein bisschen mehr.

Erfreulicherweise hat man die Pandemie in den teilweise schwer betroffenen Seniorenheimen inzwischen gut im Griff: Einerseits wirken dort die strengen Hygienemaßnahmen für die Besucher und die Mitarbeiter - und andererseits ist ein Großteil der Bewohner und des Pflegepersonals bereits geimpft. Dabei sind in vielen Heimen schon beide Impfdosen verabreicht und so ein guter Schutz gegen eine Neuansteckung gegeben.

Sorgen bereiten den Verantwortlichen in den Krisenstäben die deutlich ansteckenderen Virus-Mutationen: Es sei - so meinen die Experten - nur eine Frage der Zeit, bis diese auch in unserer Region nachgewiesen werden können.