Bangen um geplanten Fußball-Unterhausauftakt im August

Nach dem jüngsten Corona-Ausbruch steht hinter dem für die zweite August-Hälfte geplanten Auftakt zum heimischen Fußball-Unterhaus ein großes Fragezeichen.

Ob ab dem 14. (OÖ. Liga) bzw. 21. August (alle übrigen Ligen) im Unterhaus tatsächlich wieder der Ball rollt, ist angesichts der jüngsten Entwicklung an der "Corona-Front" mehr als fraglich. Dies umso mehr, da der neuerliche Ausbruch der Krankheit auch an den im Training stehenden Vereinen nicht spurlos vorüber geht. Punktuell wurden bereits Infektionen registriert und die ersten Spieler bzw. ganze Mannschaften unter Quarantäne gestellt.

Dieses Szenario ist auch für die Meisterschaft nicht auszuschließen - und könnte dort fatale Folgen haben: Werden Spieler bzw. komplette Teams durch die Viruskrankheit aus dem Verkehr gezogen, könnten die laufenden Bewerbe schnell zu einer Farce verkommen.

Für zusätzliches Kopfzerbrechen sorgt die Zuschauerproblematik: Der aktuell vorgesehene Mindestabstand kann auf vielen Plätzen aufgrund der begrenzten Kapazitäten nicht eingehalten werden - und die angedachte Registrierung aller Besucher scheint sowieso illusorisch. Seitens des Fußballverbandes wurde den Vereinen für die kommenden Tage eine Information in Aussicht gestellt, wie mit den Vorgaben seitens des Gesetzgebers umzugehen ist.

Last not least bringt die aktuelle Situation für die Vereine auch teils große finanzielle Sorgen: Die nun schon lange fehlenden Einnahmen aus dem Spielbetrieb bzw. durch Sponsoren hinterlassen in den Budgets vieler Clubs tiefe Bremsspuren und bringen diese teilweise an den Rand der wirtschaftlichen Existenz.

Durch den neuerlichen Corona-Ausbruch ist fraglich, ob die Unterhaus-Fußballmeisterschaft wie geplant im August starten kann. Foto: beha-pictures