Nach Hundertstelkrimi: Alois Höller de facto auch tschechischer Rallycross-Champion

Alois Höller steht de facto auch als tschechischer Rallycross-Champion fest. Foto: k-pix.at
Nach einem Hundertstelkrimi und einem dritten Rang im Rennen in Sedlcany steht der Oberösterreicher Alois Höller (Ford Fiesta 4x4) de facto auch als tschechischer Rallycross-Champion 2020 fest: Für den Fall, dass das äußerst unsichere letzte Saisonrennen doch noch gefahren wird, genügen dem Mühlviertler bereits wenige Zähler zum Titelgewinn.

„Aus heutiger Sicht ist es aufgrund der Corona-Situation unwahrscheinlich, dass der letzte Lauf noch gefahren wird. Wenn doch, genügen mir schon ein paar Punkte bzw. eine Zielankunft, um den Titelsack endgültig zuzumachen“, sagte Höller nach dem heutigen Rennen. In diesem lieferte er sich mit dem Polen Zgigniew Staniszewski (Ford Fiesta) und dem Tschechen Akes Fucik (VW Polo) einen mitreißenden Kampf um den Tagessieg. Nachdem es schon in den Vorläufen äußerst eng herging, zeigte man im Finale um den Tagessieg Rallycross-Action vom Feinsten. Rundenlang wurde beherzt gefightet, am Ende lagen zwischen dem Trio gerade einmal sechs Zehntel.

„Es war eine ganz enge Angelegenheit, wir sind de facto zu Dritt nebeneinander ins Ziel gekommen. Besonders freut mich, dass ich mit dem ehemaligen WM-Auto von Staniszewski und dem EM-Auto von Fucik mitkämpfen konnte – ich war immer auf Augenhöhe“, freute sich der RUBBLE MASTER-Pilot über die gelungene Vorstellung.