Race of Austrian Champions: Höller war in Greinbach mit Traumrunde das Maß der Dinge

Alois Höller war beim Race of Austrian Champions in Greinbach eine Klasse für sich. Foto: k-pix.at
Dank einer absoluten Traumrunde war der Oberösterreicher Alois Höller (Ford Fiesta 4x4) beim Race of Austrian Champions (ROAC) in Greinbach das absolute Maß der Dinge: Mit einem neuen Streckenrekord sicherte er sich nicht nur den Rallycross-Sieg, sondern war er in dem Klassefeld auch insgesamt der schnellste Mann.

„Es hat alles gepasst, so eine Runde bringt man nur ganz selten hin“, freute sich der Götzendorfer über den neuen Greinbach-Rekord, der nun bei 58,58 Sekunden steht. Damit war er rund zwei Sekunden schneller als bei seinem ROAC-Erfolg im Vorjahr – und der einzige Starter, der die 59 Sekunden- „Schallmauer“ zu knacken vermochte.

Zuvor war er bereits deutlich unter der Minuten-Marke geblieben – und hatte der Konkurrenz damit die Latte ordentlich hochgelegt. Diese biss sich an der Höller-Zeit vorerst regelrecht die Zähne aus. Als man dem zwischenzeitlichen Rundenrekord in der Person von Rallye-Ass Chris Rosenberger endlich näherkam, packte Alois Höller den großen Hammer aus und zauberte seine Traumrunde aus dem Hut.

Gegen diese hatte auch die Rallycross-Konkurrenz keine Chance: In der entsprechenden ROAC-Spezialwertung für diese Kategorie hatte Alois Höller die Nase klar vor Jürgen Stoitzner (Audi) und Tristan Ekker (VW Polo) vorne – und schloss die Saison 2020 damit mit einem vollen Erfolg ab.