Unglaublich: Vincent Kriechmayr legte in der Abfahrt nach und ist nun Doppelweltmeister

Nach dem Abfahrtssieg frisch gebackener Doppelweltmeister: Der Gramastettner Vincent Kriechmayr. Foto: Energie AG/ GEPA-pictures
Riesiger Erfolg für den Gramastettner Vincent Kriechmayr: Nach seinem Erfolg im Super-G legte er in der Abfahrt nach und sicherte sich bei den Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d'Ampezzo seinen zweiten Titel.

Bei besten äußeren Bedingungen ging Kriechmayr mit der Startnummer 1 in die WM-Abfahrt. Wie im Super-G fand er auch bei dieser die richtige Mischung zwischen Angriff und Sicherheit. Oben und im Mittelteil stark unterwegs, büßte er im letzten Streckenabschnitt etwas Zeit ein und blieb letztlich eine Hunderstel vor dem Deutschen Andreas Sander und 18 Hunderstel vor dem Schweizer Beat Feuz. „Es war ein verrücktes Rennen. Ich bin oben gut gefahren, aber im Flachen habe ich doch öfter aus der Hocke rausmüssen. Den Mittelteil hab ich aber gut erwischt, nicht zu rund und nicht zu gerade", sagte der frisch gebackene Doppelweltmeister im Ziel.

Dort stand er trotz der coronabedingt fehlenden Fans im Mittelpunkt des medialen Interesses und wurde von Interview zu Interview gereicht. In etlichen davon war neben dem sportlichen Geschehen auch seine Herkunft ein Thema: Seine Mühlviertler Heimat rückte in das Rampenlicht der Öffentlichkeit und der neue Weltmeister sorgte mit dem klaren Bekenntnis zu dieser dafür, dass man Gramastetten nun wohl in ganz Europa kennt.