Waldfondspaket bringt zuverlässige Rahmenbedingungen für die heimischen Waldbauern

Die Präsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ, Michaela Langer-Weninger, ist mit dem neuen Waldfonds-Förderpaket zufrieden. Foto: LWK
Für die Herausforderungen eines zukunftssicheren Waldbaues - Stichwort klimafitte Wälder - stellt die Bundesregierung ab 1. Februar 2021 350 Millionen Euro in Form eines Waldfonds zur Verfügung.

Mit dem neuen Förderprogramm zufrieden zeigt sich die oö. Landwirtschaftskammer. „Der aufgrund des Klimawandels notwendige Umbau des Waldes ist die zentrale Herausforderung für die heimische Forstwirtschaft. Die bäuerliche Forstwirtschaft stellt sich dieser aktiv und arbeitet intensiv an der Änderung der Baumarten-Zusammensetzung unserer Wälder. Das auf Drängen der Landwirtschaftskammer vom Parlament beschlossene Waldfondspaket sieht insbesondere pauschale Entschädigungen für Borkenkäfer-Schadflächen, die verstärkte Förderung der Wiederaufforstung und Jungwuchspflege, die Regulierung der Baumartenzusammensetzung, Maßnahmen zur Waldbrandprävention und zum Forstschutz und die Errichtung von Nass- und Trockenlagern für Schadholz vor. In einem ersten Schritt werden Maßnahmen mit einem Volumen von 200 Millionen umgesetzt. Ich bin überzeugt, dass mit diesem Paket die Widerstandskraft der heimischen Wälder weiter gestärkt wird und die Wertschöpfungskette Holz zu einer zukunftsorientieren Wirtschaftsbranche weiterentwickelt werden kann“, betont Michaela Langer-Weninger, Präsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ zum neuen Förderpaket.

Ab 1. Februar können die Maßnahmen unter www.waldfonds.at beantragt werden. Weitere Maßnahmen, wie etwa die Unterstützung einer breit angelegten Holzbauoffensive, die Errichtung von Forschungsanlagen zur Holzgas- und Holzdiesel-Produktion und zur Förderung der Biodiversität im Wald sollen folgen.